Die Rupiah ist die offizielle Währung von Indonesien, einem Archipel von über 17.500 Inseln in Südostasien und Ozeanien. Während die aktuelle Version der indonesischen Währung im Jahr 1946 aufgelegt wurde, reichen die Vorläufer der Rupiah zurück in die Kolonialzeit.

Indonesien ist ein Land, das von mehreren anderen Ländern regiert wurde. Während die Eingeborenen des Landes seit dem 9. Jahrhundert mit münzähnlichen Gegenständen – zumeist aus Perlen – gehandelt haben, waren es erst die Europäer, welche Goldmünzen und Silberdollar in ihre Zivilisation einführten.

Diese Münzen und Banknoten kamen durch Portugiesen, Holländer und Spanier nach Indonesien. Mit der niederländischen Eroberung im Jahre 1600 wurden sie offiziell als Währung und Zahlungsmittel verwendet.

800-1600 Natives, javanisches und chinesisches Geld

Die ersten münzartigen Produkte aus Indonesien stammen aus der buddhistischen Sailendran-Dynastie des 9. Jahrhunderts und wurden in Indonesien bis zum 12. Jahrhundert hergestellt: Gold- und Silber „Massa“ (Emas ist das moderne indonesische Wort für Gold), Tahil und Kupang. Oft enthielten diese frühen Münzen Gravuren, wie die Buchstaben MA für Massa oder das Bild der Sandelholzblume. In dieser Zeit wurden auch Perlenschnüre indo-pazifischen Ursprungs verwendet, welche vom Sumatran Srivijaya Imperium produziert wurden und sich im 13. Jahrhundert bis nach Borneo, Java und in die östlichen indonesischen Inseln (Maluku-Inseln) verbreitet haben.

Das Majapahit-Imperium, das in Java und Sumatra seit dem späten 13. Jahrhundert vorherrschte, erhielt mit der Ankunft der chinesischen Händler ausgehöhlte Kupfermünzen, die als eine Form von Bargeld benutzt wurden und später in Indonesien mit Zinn oder Blei nachgeahmt wurden.

1600-1942 Niederländisches Kolonialgeld

Als die Europäer in Indonesien ankamen, brachten sie Goldmünzen aus Portugal und Venedig, sowie silberne spanische Dollars aus Mexiko, Peru und Bolivien mit sich. Letztere sollten für mehrere hundert Jahre zur vorherrschenden Handelsmünze im Archipel werden.

Die „Dutch East India Trading Company“ erhielt im Jahre 1600 ein Handelsmonopol für das Gebiet. Unter deren Leitung etablierte sich eine effektive Regierung um die Region Batavia in Java, der Hauptstadt. Das Einflussgebiet nahm im Laufe der Zeit weiter zu, und durch die niederländische Eroberung im 20. Jahrhundert umfasste es später nahezu das gesamte heutige Indonesien.

Die ersten Banknoten erschienen mit der Gründung der De Bank Courant und der Bank van Leening im Jahr 1752. Eine große Menge wurde in den nächsten sechzig Jahren gedruckt. Die Noten neigten jedoch alle zum Wertverlust aufgrund der mangelnden Stabilisierungseffekte durch fehlende Münzwährung.

Die Regierung setzte den inflationären Banknoten mit einer Ausgabe von Regierungsnoten im Jahre 1815 ein Ende, die am 30. Juni 1861 wieder zurückgezogen wurde. Die 1828 gegründete De Javasche Bank, eine Art Zentralbank der Niederländischen Kolonialgebiete in Indonesien, wurde schließlich zur Bank Indonesia. Sie unterlag einer viel strengeren Regelung als die bisherigen Banken und konnte so ihre Liquidität und Solvenz sichern.

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Nederlandsch-Indie Geldscheine aus der Niederländisches Kolonialzeit

1942-1949 Japanische Invasion und indonesische Unabhängigkeit

Die japanische Invasion

Im Jahr 1942 drangen die Japaner in das von den Niederländern kontrollierte Gebiet ein und übernahmen bis zum März des Jahres die Herrschaft dort, inklusive der Region Niederländisch-Neu-Guinea.

Dabei brachten die Japaner auch ihre eigene Version der lokalen Währung mit, den Gulden. Sie liquidierten die Banken einschließlich der De Javasche Bank und stornierten Schuldverpflichtungen. Die Noten der japanischen Regierung waren seit März 1942 gesetzliches Zahlungsmittel, obwohl die vorhandenen Banknoten gültig blieben.

Das japanische Geld sollte denselben Wert haben wie das alte holländische Geld, welches langsam aus dem Umlauf genommen werden sollte. Jedoch druckten die Eindringlinge bald übermäßige Geldmengen, wodurch sich in der Folge eine Hyperinflation entwickelte. Die Menschen begannen, das alte niederländische Geld zu horten. Bis zum Ende des Krieges hatten die Japaner eine massive Zunahme der Papiergeldmenge verursacht; von 230 Millionen Gulden vor dem Krieg auf mehrere Milliarden nach dem Krieg. Dies, sowie fehlerhafte Aktionen der niederländischen Regierung nach dem Krieg, verursachten eine massive Inflation und Schäden an der wirtschaftlichen Stabilität und Leistungsfähigkeit des Landes.

Im Jahre 1944 stellten die Japaner fest, dass ihre langfristigen strategischen Interessen am besten durch die Stärkung des indonesischen Nationalismus gefördert würden, und veranlassten deshalb den Druck neuer Banknoten in indonesischer Sprache.

Niederländische & Alliierte Wiederbesetzung

Die niederländische Regierung, die im Exil in London war, hatte Vorbereitungen für das Ende des Krieges getroffen, woraufhin sie hoffte, die Kontrolle über ihre Kolonie wiederzuerlangen. Um dies zu erreichen, wurde in Anerkennung der grundlegend veränderten finanziellen Rahmenbedingungen, unter denen sie ausgegeben werden sollten, angesichts der geschwächten Position der privaten De Javasche Bank, die zuvor Banknoten ausgegeben hatte, eine Ausgabe von Regierungsbanknoten erforderlich sein.

Die Noten wurden im Dezember 1942 bestellt und in den USA von der Security Bank Note Printing Company gedruckt. Sie wurden auf den Monat März im Jahr 1943 datiert und auf Niederländisch als „Nederlandsch-Indische Gouvernementsgulden“ bezeichnet, zusammen mit dem zusätzlichen indonesischen Text, der die Denomination und das Wort „roepiah“ angibt. Es gab Banknoten für die Werte von 50 bis 500 Gulden.

Am Ende des Krieges begann die alliierte „Netherlands Indies Civil Administration“ (NICA) die Kontrolle über die alten ostindischen Gebiete wieder aufzunehmen. Von 1944 an wurde in Neuguinea und anschließend in Maluku und Borneo, die beide vor der japanischen Kapitulation am 14. August 1945 wiedererobert wurden, das auf 1943 datierte Geld (die „NICA Gulden“) ausgegeben. In den NICA-Gebieten wurden alle Vorkriegsnoten demonetarisiert. Trotz der Tatsache, dass die NICA die Kontrolle über die äußeren Teile Indonesiens hatte, war ihre Autorität, den Wert des Geldes zu diktieren, durch die wirtschaftliche Schwäche der verwaltenden Kräfte sowie durch die geschwächte Position der Niederlande selbst, stark begrenzt. Als Kompromiss wurden die Banknoten der Vorkriegszeit bis zu einer Höhe von 10 Gulden remonetarisiert.

Nach der japanischen Kapitulation erlangte die Regierung von den Alliierten die amtliche Kontrolle über alle Institutionen des Landes. Die De Javasche Bank, welche den Krieg besser als erwartet überstanden hatte, wurde am 10. Oktober 1945 wiedergegründet.

Da Japan immer noch als lokale Regierung in Java und Sumatra fungierte, war es für die NICA notwendig, den Wert des japanischen Geldes so weit wie möglich zu bewahren, da es das einzige Mittel war, um die Rechnungen zu bezahlen, die bei der Aufrechterhaltung der Ordnung entstanden. In vielen Fällen wurden die Japaner angewiesen, einfach mehr Geld zu drucken, wodurch die Menge der im Umlauf befindlichen japanischen Währung weiter rasant zunahm. Im Februar 1946 waren bereits Banknoten im Wert von 2 Milliarden Gulden aus den insgesamt 2,5 Milliarden in den Staatsdruckern beschlagnahmten Noten ausgegeben worden; eine riesige Summe im Vergleich zum gesamten Vorkriegsumlauf von weniger als 500 Millionen Gulden.

Wegen der schwindenden Geldversorgung, der Zerstörung der Druckplatten bei den Hauptdruckern für die Neuauflage, sowie wegen der Unruhe unter den europäischen Kräften bezüglich der Zahlung mit japanischem Geld, welches ständig an Wert verlor, wurde schließlich am 6. März 1946 beschlossen, den NICA-Gulden auch in Java einzuführen. Die Vorkriegsnoten von 5 Gulden und darunter sollten ihren nominellen Wert beibehalten, während das restliche japanische Geld mit einer Rate von 33 zu 1 ausgetauscht werden sollte.

Diese Aktion verärgerte die Indonesier, die eine 5-jährige Haftstrafe für die Verwendung der neuen Noten verhängten. Eines der Armeeregimente ging sogar so weit, Menschen, welche das Geld bei sich trugen, zu eliminieren, und ihre Körper danach in der Öffentlichkeit zu präsentieren, wobei den Opfern die Banknoten an deutlich sichtbaren Stellen angeheftet wurden.

Wegen der Schwierigkeiten, die mit der Verwendung der neuen Währung verbunden waren, war die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Grundgütern schlecht, und das NICA-Geld fiel bereits im Juni 1946 auf einen Schwarzmarktwert von nur einem Zehntel des japanischen Geldes. Dieses war immer noch das bevorzugte Zahlungsmittel auf ganz Java, trotz intensiver niederländischer Versuche, die neue Währung durchzusetzen.

Indonesische Währung – Die erste indonesische Rupiah

Obwohl die republikanische Regierung sich entschieden gegen die Verwendung des niederländischen NICA-Geldes aussprach, da ihre Ausgrenzung als wichtiges Instrument im Kampf gegen die Holländer gesehen wurde, bekam der Sachverhalt einer eigenen Währung mehr Aufmerksamkeit.

So verkündete die Regierung, dass japanisches Geld sowie Pre-NICA-Geld als gesetzliche Zahlungsmittel in der Republik akzeptiert wären, wobei beide den gleichen Wert besitzen, trotz der inflationären Menge japanischen Geldes. Dies spiegelt zum Teil die Tatsache wider, dass das niederländische Geld nicht mehr durch Goldreserven gesichert war, da dieses bereits in der Anfangsphase des Krieges evakuiert worden war.

Die Indonesier erhielten von den Briten den Rat, dass eine Ausgabe des indonesischen Geldes finanzieller und politischer Selbstmord sein würde, doch ihre Entschlossenheit war fest. Die republikanische Regierung erklärte, dass die neue Zentralbank von Indonesien die Bank Negara Indonesia sein wird, welche am 5. Juli 1946 gegründet wurde und die Büros der De Javasche Bank in Yogyakarta besetzte.

Die indonesische Rupiah oder IDR wurde zuerst durch eine Proklamation vom 3. Oktober 1946 ausgestellt. Nur ein Jahr zuvor war das japanische Geld noch ein wichtiger Einflussfaktor für den Transport republikanischer Güter an die holländischen Enklaven gewesen, doch das Dekret brachte dies zu einem Ende: bis zum 30. Oktober 1946 mussten alle japanischen Noten bei republikanischen Banken hinterlegt werden. Wenn die Einleger einen Nachweis für die Erlangung des Geldes besaßen, hatten sie Anspruch auf die neue Währung „Oeang Republik Indonesia“ (ORI) mit einer Wechselrate von 50 japanischen Rupien auf 1 rp ORI. Ausstehende Schulden wurden nach ihrem Entstehungsstichtag umgebucht, wobei die Schulden vor 1943 (vor dem Beginn der japanischen Inflation) umgerechnet wurden: Schulden von 1943-1945 mit einem Verhältnis von 20 zu 1 und aktuelle Schulden in einem Verhältnis von 50 zu 1.

Jeder Bürger sollte 1 rp ORI erhalten, um die Zirkulation des neuen Geldes zu fördern. Jegliche Banknoten, welche nach Oktober deponiert wurden, wurden für wertlos erklärt.

Eine Rupiah des neuen Geldes sollte 0,5 Gramm Gold wert sein, eine ähnliche Rate wie die Vorkriegswährung (welche 3 Gramm feines Gold in der 5-Gulden-Münze und 6 Gramm Gold in der 10-Gulden-Münze enthielt), obwohl dies nicht durch Metallreserven gesichert war, sondern nur eine Demonstration der Kaufkraft darstellte.

Im Laufe der Jahre der indonesischen Revolution folgten weitere Ausgaben von Banknoten, welche alle in Yogyakarta gedruckt wurden; allein zwei im Jahr 1947, und eine vierte, stark limitierte Ausgabe im Jahr 1948.

Niederländisches Geld von 1947-1949

Neues Geld wurde von den Holländern ab Juli 1947 in der Form von vollständig niederländischen / indonesischen zweisprachigen Gulden / Rupien von der „De Javasche Bank“ herausgegeben. Diese Noten wurden auf 1946 datiert und bestanden aus 5, 10 und 25 Gulden-Noten.

Die Versorgung mit den neuen Noten hatte sich bald erschöpft, so dass die Verwaltung alle Banknoten der Vorkriegszeit reaktivierte. Dies führte zu einer 50% igen Zunahme des Geldumlaufs von 1947 bis 1949. Die Verwaltung erließ auch Bronze- und Silbermünzen in den ursprünglichen Vorkriegsbezeichnungen, die von 1943 bis 1945 in den USA geprägt worden waren. Doch aufgrund der Inflation der Münzen waren diese nicht mehr wert als Schrott, und viele wurden zur Herstellung von Hausratsgegenständen eingeschmolzen.

Lokale Banknoten der Republik Indonesien

Da die republikanische Regierung nie über eine wirksame Kontrolle über Java verfügte, legte sie ab dem Jahre 1947 fest, dass die regionalen Außenposten in Sumatra und Java eine eigene Währung ausgeben konnten, um das japanische Geld zu ersetzen; teilweise auch zur Hemmung der Zirkulation von NICA Gulden.

Mindestens dreißig verschiedene Städte und Distrikte auf Sumatra sowie ein gutes Dutzend Städte in Java haben daraufhin ihr eigenes Geld ausgegeben, beginnend mit Banten im Dezember 1947.

Die Noten wurden mit dem Ort der Ausgabe markiert und waren in verschiedenen Gestaltungsformen erhältlich, welche sich an der nationalen Währung orientierten.

Anerkennung der Unabhängigkeit und der neuen indonesischen Rupiah

Im November 1949 veranstaltete die niederländisch-indonesische Round Table Konferenz in Den Haag die Befriedung und Anerkennung für den indonesischen Staat als Republik Indonesien Serikat (Vereinigte Staaten von Indonesien), einer Föderation aus Staaten der Republik Indonesien (republikanisch Java und Sumatra), zusammen mit fünfzehn anderen Staaten.

Die Vereinbarung sah vor, dass die Niederlande einen wirtschaftlichen Einfluss auf die Republik behalten sollten, bis Indonesien die Schulden bezahlt hatte, die die NICA im Kampf gegen den Krieg mit Indonesien verursachte. Es wurde zudem vereinbart, dass die private niederländische De Javasche Bank als die Zentralbank von Indonesien wiederhergestellt werden sollte; trotz der Ressentiments unter indonesischen Nationalisten wurde die indonesisch etablierte BNI zu einer Entwicklungsbank umfunktioniert.

Verstaatlichung der De Javasche Bank – Umwandlung in die Bank Indonesia

Aufgrund des Wunsches, den Einfluss der von den Holländern dominierten De Javasche Bank zu beseitigen, welcher als ein unerwünschter Fremdeinfluss auf das Land empfunden wurde, und die durch die Weigerung der Niederländer, das Territorium von Niederländisch Neu Guinea auf Indonesien zu übertragen, verordnete die Regierung eine Verstaatlichung der niederländischen Bank.

Diese Aktion, die am 30. April 1951 angekündigt wurde, beinhaltete die Aufhebung des alten Gesetzes über die Java Bank von 1922, welches nicht-holländische Staatsbürger vom Besitz von Anteilen an der Bank ausschloss, sowie Verhandlungen mit der Amsterdamer Börse. Der Kauf wurde zu 120% des Wertes der Bank vereinbart (die mit 9 Millionen niederländischen Gulden bewertet wurde), mit der niederländischen Begründung, dass die Bank als ein ordnungsgemäßer indonesischer Vermögenswert anzusehen war und daher die Verstaatlichung ein gültiges Vorgehen darstellte. Die Verstaatlichung wurde am 15. Dezember 1951 abgeschlossen, wobei die De Javasche Bank zu einer staatlichen Institution Indonesiens wurde.

Um das Problem der Ausgabe von Banknoten durch die De Javasche Bank zu beheben, schloss die Regierung die Verstaatlichung von DJB ab, wobei das Institut am 1. Juli 1953 zur Nationalbank Indonesiens umformiert wurde. Die Bank übernahm die Ausgabe von Banknoten von 5 Rupien und höher (wie ehemals auch die DJB), und die ersten offiziellen Banknoten der Bank Indonesia erschienen noch in demselben Jahr.

Indonesische Währung, Geldschein IDR
Ein Euro entspricht ungefähr 14000 Indonesischen Rupiah.

Neubewertung der Rupiah – Einführung der IDR

Die zügellose Inflation, die von 27% im Jahr 1961 auf 174% in 1962 bis auf 600 % in 1965 stieg, verursachte den größten Sprung bei der Denomination von Banknoten – im September 1959 war der höchste Scheinwert noch 100 Rupien, im Mai 1960 bereits 1000 Rupien, 5.000 Rupien im Oktober 1963 und schließlich 10.000 Rupien im August 1964. Infolgedessen wurde während des indonesischen Aufruhrs von 1965 die „neue Rupiah“ am 13. Dezember 1965 mit einer Rate von 1000 zu 1 zur alten Währung eingeführt.

Im Jahr 1992 war die Rupie weniger als ein Fünftel dessen wert, was die 10.000 Rupiahnote im Jahr 1970 bei ihrer Einführung wert war, und so wurde eine 20.000 Rupiahnote produziert; damals die größte Note, die je in Indonesien im Umlauf war.

Die asiatische Finanzkrise von 1997-1998 ließ den Rupiah Wert binnen weniger Monate um über 80% einbrechen und war ein wichtiger Faktor für den Sturz der indonesischen Regierung.

Die Rupiah hatte wurde damals bei etwa 2000-3000 Rupiah pro 1 USD gehandelt, erreichte aber im Juni 1998 ein Tief von 16.800 Rupiah pro Dollar. Die Währung, die in den vergangenen Jahren relativ stabil war, hatte ihren Wert zerstört. Die Regierung unternahm zudem keinerlei Maßnahmen zur Demonetarisierung oder Neubewertung der Banknoten.

Im August 2010 schlägt die Nationalbank Indonesiens vor, die Rupiah durch Abschneiden der letzten drei Nullen (Division durch 1000) neu zu beurteilen. Die Neubewertung sollte tägliche Transaktionen vereinfachen, die sich oft auf Millionen von Rupien beliefen. Der Plan würde im Idealfall bereits 2015 realisiert werden können, wahrscheinlicher ist jedoch eine Umsetzung bis 2020.

Er würde den Wechselkurs mit dem US-Dollar von etwa 13 500 Rupien auf 13,5 Rupien pro US Dollar senken. Der Plan hat öffentliche Besorgnis darüber erregt, dass diese Geldpolitik zu einer erneuten Abwertung der Währung führen könnte. Öffentliche Stellen haben daraufhin bekannt gegeben, dass die geplante Umstellung der nationalen Währung keine finanziellen Verluste verursachen würde, da die Maßnahme nur ein paar Nullen aus den aktuellen Nennwerten entferne.

Am 19. Dezember 2016 startete die Bank Indonesia das neue Design der Rupiah-Banknoten und -münzen. Sie begannen, den Text „Negara Kesatuan Republik Indonesia“ auf ihre Banknoten zu drucken, anstatt nur Bank Indonesia, wie auf dem vorherigen Entwurf.

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